Sonntag, 14. August 2011

Wir sind wieder da!!

Hallo!


Wir sind zurück in der Heimat und auch ihr sollt noch die letzten Tage bis zur Rückkehr geschildert bekommen.


Zunächst die Bilder von unserem letzten Camper-Trip von Brisbane nach Sydney und den letzten Tagen dort. 
Der Trip war etwas kurz, umfasste ganze 2,5 Tage für 900km, aber da sind ja Entdeckungstouren noch nicht eingerechnet... 
Unser neuer Camper bekommt 3 Worte: quadratisch, praktisch, billig! Eine Schrankwand auf vier Rädern, viel Platz im Inneren und das Benzin wurde wieder z.T. bezahlt. Die Schubladen hatten zwar etwas gelitten und ging bei der Fahrt des öfteren auf! Naja fürn Äppel und `nen Ei kann man sich wohl nicht beschweren.


Am ersten Nachmittag sind wir noch bis kurz vor Byron Bay gefahren. Dort haben wir am nächsten Morgen einen kleinen Spaziergang gemacht wo wir Wale gesehen haben. Ein paar Gruppen Delphine waren auch direkt vor der Küste am rumschwimmen und einer ist sogar auf einer Welle Richtung Strand geritten - das war spektakulär!!


Zurück in Sydney haben wir noch ein 3 schöne Tage verbracht. Leider war das Wetter ein bisschen wolkig. Sonntags waren wir dann in der bekannten Hillsong Gemeinde. Ein einmaliges Erlebnis. Montag waren wir dann noch mit der Fähre in Manly, einem Strandvorort auf der anderen Seite der Bucht.

Von Brisbane bis Sydney

Von Sydney gings dann Montag Abend Richtung Dubai. Wir wussten schon länger, dass es wohl keine so super Idee war, dort im Hochsommer hinzufahren: ca. 45°C (nachts 35°C) und dazu 95%-98% Luftfeuchte.

Schon bei der Ankunft morgens 5:25 lief die Brille beim Raustreten aus dem klimatisierten Flughafengebäude völlig an. Es ließ sich echt nur in klimatisierten Räumen und Gefährten aushalten. So haben wir uns dann dafür entschieden, am ersten Tag eine Busrundfahrt durch Dubai zu machen. Hier werden wortwörtlich Unmengen an Geld in den Sand gesteckt. Allein in den nächsten Jahren sollen noch mehr als 50 neue 5-Sterne-Hotels gebaut werden. Dazu hat man im flachen Meer vor der Küste künstliche Sandinseln aufgeschüttet. 3 vom Land aus erreichbare Palmenförmige Inseln und eine Inselgruppe, die vom All aus wie die Weltkarte aussieht.



Asterix hätte gesagt: Die spinnen doch die Dubaianer! ;-) Wir sind an den verschiedenen bekannteren Hotels und Gebäuden vorbeigefahren und auch mal ausgestiegen... Nachmittags haben wir dann eine Rundfahrt mit einem typischen alten Fischer- und Handelsboot gemacht. 

Am zweiten Tag waren wir im Dubai Museum, wo wir vieles von der alten Perlentaucher- und Händler-Stadt sehen konnten. Am Nachmittag haben wir dann eine Wüstensafari gemacht. Mit einem Allrad-Fahrzeug gings über die Dünen durch die Wüste. Einmalig und besser als Achterbahnfahren!! Abendessen gabs dann in einem Camp mit landestypischen Speisen.

Und am Donnerstag Morgen gings mit dem Flieger weiter nach Frankfurt und mit dem ICE heim. Am Bahnhof wurden wir dann von unseren Familien empfangen! Es ist schön wieder daheim zu sein! ;-)

Dubai

Liebe Grüße und bis demnächst! Jetzt ist erstmal Wohnungssuche angesagt!

Nadine und Sebastian!

P.S. Dies wird wohl erstmal die letzte Nachricht hier sein! Wir hoffen, dass es euch ein bisschen gefallen hat! ;-) Wer Bilder sehen will, sollte uns mal für ein komplettes Wochenende zu sich einladen!



Sonntag, 7. August 2011

Fraser Island und Lone Pine


Und schon wieder gibts News! ;-) Die Zeit rast, morgen zur selben Zeit sitzen wir schon im Flieger nach Dubai.


Letzte Woche waren wir noch auf Fraser Island. Dies ist eine reine Sandinsel direkt vorm Festland, die sich jährlich mehrere Meter durchs Meer bewegt. Auf der rund 160km langen Insel hat sich in der Mitte ein dichter Regenwald und mehrere klare Seen gebildet. Da unsere 3 Tages Camping Tour nicht ausreichend Teilnehmer hatte, haben wir bloß eine 2 Tages Tour gemacht. So gings Samstag morgen mit einem Toyota Landcruiser Geländewagen und 10 Touris + Fahrer los von Brisbane. Knapp 200km später waren wir in Rainbow Beach. Leider konnte man hier schon die Regenwolken sehen...


Mit der Fähre sind wir dann in 5 Minuten übergesetzt. Die Hauptverkehrsstraße auf der Insel ist der Strand an der Ostseite. 75 Meilen Sandpiste, von einigen Wasserkanälen abgesehen, die zu ordentlichen Holperern führten, gings mit 100 km/h gen Norden. Auf der Insel sind wir dann im Regen zu einem See mit einer riesigen Sanddüne daneben gelaufen. Unser Fahrer meinte es wäre nich so schlimm, da es fast ausschließlich durch den Wald gehen würde. Naja, es war dann doch etwas anders als gedacht... Aber wir hatten eine tolle Gruppe und hatten uns vorher im Kofferraum, wo auf beiden Seiten je 4 Leute mit den Gesichtern zueinander saßen, schon ganz gut kennengelernt. Nadine saß vorn mit einer Südkoreanerin, hinten wars Multi-Kulti: 2 Engländerinnen, 1 Amerikaner, 1 Däne, Einer aus Trinidad, 2 Französinnen und 1 Deutscher (also ich)! ;-) Wir waren sehr glücklich mal nicht deutsch reden zu müßen. Dann sind wir noch an einem Schiffswrack vorbeigefahren und es hörte glücklicherweise mit regnen auf. Abends haben wir dann gegrillt und am Lagerfeuer gesessen.


Am zweiten Tag war es sonnig und wir sind ins Landesinnere zum Lake McKenzie gefahren. Unser Fahrzeug hat mehrfach aufgesessen auf den ausgewaschenen Sandpisten durch den Regenwald. Der See fühlte sich mit rund 22°C Wassertemperatur zunächst etwas kühl an, doch letztlich haben dann doch fast alle einen Sprung ins kristallklare Wasser gewagt. Phil aus Trinidad war zwar gleich wieder draußen, er würde die 28°C Winterwassertemperatur daheim bevorzugen, aber allen anderen hats gefallen! Anschließend waren wir noch im Regenwald wandern und haben eine Python (Würgeschlange) auf Beutezug durchs Unterholz beobachtet. Danach gings dann wieder zurück Richtung Brisbane.


Am nächsten Tag haben wir uns dann zum "Lone Pine Koala Sanctuary" aufgemacht. In dem Tierpark leben rund 130 Koalas und zahlreiche andere australische Tiere: Kakadus, Kokaburras, Wombats, Dingos, Schnabeltiere, wilde Truthähne, Krokodile, hunderte Kängurus und Wallabys. Wir haben den ganzen Tag die Tierchen beobachtet. Besonders knuddelig waren die Koala-Muttis mit ihren kleinen auf dem Rücken. Lustig war auch Mr. Wombat, der an der Leine mit seiner Pflegerin einen Walk durch den Park gemacht hat. Koalas, Wombats, Kängurus und Wallabys sind alles Beuteltiere. Ihre unterentwickelten Kinder erblicken nach rund 30 Tagen Schwangerschaft das Licht der Welt und wandern dann gleich in den Beutel der Mutter, wo sie ein halbes Jahr gesäugt und gepflegt werden, bevor sie dann ihre Umwelt erkunden. Die Koalas sind übrigens keine Bären sondern sind mit den Wombats verwandt.


Demnächst gibts noch die letzte Etappe von Brisbane nach Sydney zu lesen und zu sehen!


Hier die Bilder: u.a. von Nadine und ihrem neuen, stinkenden Koala-Freund!


Fraser Island & Lone Pine

Liebe Grüße aus Sydney!
Na+Se!

Samstag, 6. August 2011


So nun gehts schon bald wieder nach Hause und auch ihr sollt noch eine neue Etappe dokumentiert bekommen! ;-)


Gestern haben wir ja bereits über den ersten Teil unser Camperfahrt von Cairns nach Brisbane berichtet. Nach zwei Tagen Fahrt hatten wir dann unser Zwischenziel Airlie Beach erreicht. Hier haben wir 2 Tage "Fahrpause" gemacht. Wir waren noch einen Tag am Riff Schnorcheln und am zweiten Tag sind wir zu einer Segelrunde durch die Whitsunday Islands aufgebrochen. Schnorcheln war diesmal von einer schwimmenden Insel aus und etwas buntere Korallen als beim ersten Mal in Cairns. Am zweiten Tag hatten wir einen tollen Ausflug mit dem Segelcatamaran. Unser Mittagsstopp am Whitehaven Beach war echt toll. Der unglaublich feine, weiße Sand ist einer der reinsten weltweit und wurde auf Grund der hohen Qualität für die Herstellung der Gläser und Spiegel des Hubble-Teleskops benutzt.


Am Abend nach der Tour sind wir noch ein Stück weiter gebraust mit unserem Camper bis nach Eungella. Laut Lonely Planet sollte es da Schnabeltiere zu sehen geben. Also sind wir kurz nach Sonnenaufgang hingedackelt und prompt haben wir welche gesehen. Die Kreuzung aus Bieber, Fisch und Ente ist eines von drei eierlegenden Säugetieren weltweit.


Anschließend sind wir weiter gen Süden nach Brisbane gebraust, wo wir am nächsten Tag dann unseren Camper abgegeben haben. Die nächsten zwei Tage haben wir dann Brisbane erkundet, bevor es auf nach Fraser Island ging. Dazu im nächsten Beitrag dann mehr! ;-)


Hier sind die Bilder vom Abschnitt:

Whitsundays & Brisbane (7)


Liebe Grüße
NA+SE!

Donnerstag, 4. August 2011

Bunte Fische überall


So nun gleich der nächste Beitrag von uns! ;-)


Nach unserer Ankunft in Cairns früh morgens gings gleich auf zum Stadtbummel. Das Wetter war mit rund 25°C deutlich angenehmer als das tropische Darwin. Die Stadt war ziemlich nett. Auch hier gibts zwecks Quallen und Krokodilen nur eine Badelagune im Stadtzentrum, anstatt eines richtigen Strandes.


Für den zweiten Tag hatten wir uns eine Schnorchel-Ausfahrt zum Great Barrier Reef organisiert. Unser Tagesausflug mit Mittagessen und insgesamt 5 Stunden Riff-Zugang an zwei verschiedenen Stellen war echt genial. Das Great Barrier Reef ist das größte Riffsystem der Erde und ungefähr 2500km lang und da es "tierisch" ist, das einzige Lebewesen, was aus dem Weltall zu sehen ist! ;-)


Das Riff an sich war etwas "ausgebleicht" und wir hatten es uns bunter vorgestellt, die bunten Fische waren aber echt krass. Stellt euch eine Farbe vor, die garantiert kein Fisch haben kann oder sollte und hier schwimmen unzählige davon rum. Quer durch die ganze Farbpalette: Von schwarz-gelben-weißen Dynamo-Fan-Fischen über regenbogenfarbene Papageienfische hin zu einer riesigen Maori-Wrasse, die rund 1,50m lang und 50cm hoch war. Echt genial und unvergleichlich. Wir hätten auch ne Taucheinführung machen können, haben aber mit dem Schnorcheln genau das richtige gemacht. Keine Zeit verschwendet, sondern einfach an der Oberfläche übers 1m tiefe Wasser gepaddelt und bunte Fische beobachtet...


Am nächsten Tag gings mit einem Relocation Camper auf Richtung Brisbane. Auf dem Weg gabs viele Zuckerrohrfelder und einige Bananenplantagen zu sehen. In Missionbeach ist uns ein sehr seltener Zeitgenosse über den Weg bzw die Straße gelaufen: Ein Helm-Kasuar. Teilweise sind die bis zu 2,10m hohen, strauß-ähnlichen Laufvögel sehr aggresiv und können auch Menschen attakieren und so haben wir bloß ein Foto aus der Entfernung gemacht.


In Mission Beach haben wir dann Marleen getroffen. Wenn wirs schon daheim nicht schaffen, dann doch wenigstens in Australien! :-)


Am nächsten Morgen waren wir dann in einem Wasserloch im Gebirge baden. Das war relativ hoch gelegen und somit nicht Krokodilverseucht. Eine gelungene Abwechslung. Weiter gings durch zahlreiche Plantagen auf nach Airlie Beach zu den Whitsundays.


Dazu gibts dann demnächst mehr, schaut euch erstmal die heutigen Bilder an!


Cairns & Great Barrier Reef (6)



Bis nächste Woche in der Heimat! Noch 7 Tage! Wir freuen uns übelst alle wieder zu sehen und haben große Lust auf deutsches Essen, die Engländer und ihre ehemaligen Verwandten in den Kolonien haben keine Esskultur. Hier gibts gebackene Bohnen oder Spaghetti mit Tomatensoße aus der Dose und wenn das nicht schon schlimm genug ist, dann müssen die das auch noch auf Toast packen und dann essen... iiiieeeeehhhhhhh!!!!!!!

Liebe Grüße
NA+SE!

Dienstag, 2. August 2011

Mal wieder was Neues


G'day mates!


Ja, so begrüßt man sich hier! Abkürzung für "Good day mate", was soviel heißt wie "Hallo mein Freund". Nach einiger Zeit der Informationsebbe wollen wir hier mal wieder ein bissl Text und einige Bilder zum Besten geben.


Nach unserem Zugtrip sind wir in Darwin bei 35°C ausm Zug gekrabbelt. 20 Grad mehr als bei der Abreise in Alice Springs. Das war schon ganz schön warm da.


Mit einem Camper haben wir uns dann aufgemacht in den Kakadu Nationalpark.

Am besten schaut ihr euch dazu die Fotos und die Kommentare an!

Kakadu NP & Darwin (5)

In kurzer Zeit wird auch noch ein Bericht zu Cairns und dem Great Barrier Reef folgen! Wir müssen uns ja bissl ranhalten, sonst sind wir zu Hause bevor ihr die letzten Infos habt! 
Bis dahin viel Spaß beim schmökern!

Die Bald-Heimkehrer
Nadine & Sebastian

Freitag, 22. Juli 2011

Im roten Zentrum Australiens

Hallo Ihr!


Hier nun der Bericht zu unseren Reiseaktivitäten im roten Zentrum von Australien! Heute müsst ihr gut lesen oder parallel Bilder anschauen, denn da gibts diesmal keinen Begleittext dazu...


Da wir vorher nicht so genau wussten, was uns da zwecks Straßen und Zivilisation erwartet, hatten wir uns vorher schon eine günstigere 3-Tages-Camping-Tour zu Uluru, Kata Tjuta und Kings Canyon gebucht. Wie so vieles hier, war auch dieser "kleine Ausflug" von Alice Springs aus mit insgesamt knapp 1500km Fahrweg verbunden. So waren wir zum Schluss recht froh, dass wir das nicht selber fahren mussten.


Es ging morgens 5:45 los. Mit einem mittelkleinen Bus und 13 Leuten plus Fahrer gings auf. Am ersten Tag sind wir zum Uluru gebraust, haben unterwegs einen blinden Passagier im Bus - in Form einer 10cm großen, schwarzen Spinne - gehabt (zur FreudeBegeisterung meiner Frau) und sind mittags im Culture Center gewesen, anschließend hat uns unser Tourguide einiges über verschiedene religiöse Stätten am Fuße des Berges erzählt und wir sind dann fast eine komplette Runde rundherum gelaufen (10km). Die einheimischen Aborigines wollen nicht, dass man hochklettert auf ihren heiligen Berg und so haben wir das auch nicht getan. Abends haben wir dann Sonnenuntergang am Uluru beobachtet. Sehr touristisch - spektakulärer als das eigentliche Ereignis war die Veranstaltung der ganzen Busunternehmen mit Weinchen und Nüsschen und Klappstühlchen... Ziemlich amüsant anzusehen.


Nach einer Nacht im Schlafsack und Swag (ein "Über-Schlafsack" aus einer robusteren Plane mit einer dünnen Matratze unten drin) bei rund 0°C und klarem Sternenhimmel. Da es bis zur nächsten Stadt Alice Springs über 300km Luftlinie sind, ist das Streulicht da ziemlich gering und man kann echt viel sehen! Naja, bei einem Schlafsack, der bis Extremtemperatur 7°C ausgelegt ist, war es nicht verwunderlich, dass es zum Schluss etwas frischlich wurde. Zum Glück durften wir 6:00 schon wieder aufstehen und es ging zum Sonnenaufgang am Uluru. Da keine Wolke am Himmel war, blieb das Spektakuläre aus und so war das Frühstück nebenbei mehr beachtet und Nadine stellte dann fest: "Ach, übrigens da ist der Sonnenaufgang!" Ob das an den leckeren Grillwürsteln lag, die es hier zum Frühstück gibt? Grillen zum Frühstück, das können nur echte Outback-Australier erfunden haben! ;-)


Der zweite Programmpunkt war dann Kata Tjuta (auch die Olgas genannt und übersetzt: viele Köpfe). Hier hats uns um einiges besser gefallen, da wenige Leute dort waren und nicht wie am Uluru Busse ausgekippt wurden, um in Gänsereihe auf einen Berg hochzustiefeln. So konnten wir die Natur und das Vögelzwitschern in einer paradiesisch anmutenden Landschaft genießen. Unser Tourguide Geejay hat wieder einiges zu Buschmedizin, Geschicht und Kultur erzählt. Neben Warzenheilmitteln und Demonstration von Buschfarbe aus Steinen und Wasser hat er uns auch erzählt, dass in Australien die Aborigines bis in die 60er Jahre offiziell als Tiere gezählt wurden... Schon etwas beschämend... Genauso war auch der erste Eindruck in Alice Springs: Sie wirken ausgegrenzt und lungern auf Straßen rum. Sie würden aber wohl eine ganze Menge finanzielle Unterstützung bekommen und auch materielle Sachen, wie Häuser und Fahrzeuge, zur Verfügung gestellt bekommen von der Regierung - um ruhig gestellt zu werden und möglichst keinen Ärger zu provozieren... Gut, wir haben dann die nächsten 10km zu Fuß absolviert bevor wir dann von den vielen, roten Felskuppeln mit dem Bus Richtung Kings Canyon aufgebrochen sind. Auf der Fahrt haben wir wieder Bäume als Brennholz eingesammelt. An unserem Campplatz gabs diesmal Kamele zu sehen. Sehr amüsante und doch recht elegant wirkende Gesellen. Wir haben dann auch eine halbe Stunde beobachtet, wie ein Pfleger ein Kamel zum Hinsetzen animiert hat, um dann den Sattel abzunehmen. Das Kamel wollte den Sattel jedoch gern behalten und so ist es, wenn der Pfleger zum Sattel ging, immer wieder aufgesprungen. Von weitem ein sehr amüsantes Schauspiel, was dann nach 15 Runden mit Sieg für den Pfleger endete. Die folgende Nacht sollte nach unserem Lagerfeuer wieder sehr frisch werden. In Alice waren -5°C. So wird das als erster Tag in die Geschichte eingehen, an dem ich um 5:30 morgens voller Freude und Elan aufgesprungen bin, weil ich endlich aufstehen durfte!!


Der Tag begann mit Sonnenaufgang am Kings Canyon. Währenddessen bekamen wir dann die Nachtstorys erzählt. Ein Mädchen hatte eine Maus im Schlafsack und die Nacht vorher war bei einer ein Hase auf den Schlafsack gesprungen und hatte es sich erstmal bequem gemacht, bevor er durch eine Faust von Innen unsanft vom Schlafquartier vertrieben wurde. Der Kings Canyon war nicht so atemberaubend wie der Grand Canyon in der USA, aber im Gegensatz zu diesem laut Definition wenigstens ein echter Canyon! Darauf ist man hier stolz! :-) Nachdem wir in den letzten Tagen die Berge bewundert haben, war diesmal die Schlucht im Bergmassiv das Atemberaubende. Wir haben auch unseren Tourguide lebend wieder mitgebracht. Ein anderer Backpacker hätte wohl beim Umdrehen mit dem Rucksack einen Tourguide aus dem Gleichgewicht und letztlich zum Sturz von der Felswand gebracht. Unserer hat uns wieder mit interessanten Infos versorgt, so hat er uns erzählt, dass die Aborigines sich mit der weißen Rinde des Ghost Trees eingerieben hätten, um sich vor der Sonne zu schützen. Leider bringt das nur einen Lichtschutzfaktor zwischen 1 und 2. Für Australien wird mindestens 30 empfohlen... :-)


Auf dem Rückweg mit dem Bus haben wir auf einer Kamelfarm dann noch auf einem Kamel Platz genommen und sind eine Runde übers Gelände gelaufen und dann den zweiten Teil sogar gerannt. Dieses Rumgespringe im Sattel ist echt nicht angenehm für die unteren Körperregionen... Naja, wir haben unsere Tour sehr genossen, hatten viel Spaß, tolle Erlebnisse und haben einiges über die Menschen und die Kultur erfahren.


Die nächsten Tage haben wir dann zur Reiseplanung und Erkundung von Alice Springs genutzt (wir waren beim Royal Flying Doctor Service und im Reptiliencenter und haben dort eine schwarze Schlange - Inland-Taipan auf Foto - gesehen, die genug Gift mit sich rumträgt, um 250.000 Mäuse zu töten und ist damit die giftigste Schlange weltweit) bevor wir dann mit dem GHAN Zug nach Darwin gefahren sind. Die billigsten Sitze waren mit Übernachtung im Liegesitz, hatten aber viel Beinfreiheit und es ließ sich gut aushalten. Viel zu sehen gabs in den 24 Stunden Fahrt nicht außer Buschland und im Norden dann ein wenig Wald und Termitenhaufen.


Damit gehts dann demnächst weiter, genauso wie mit dem Great Barrier Reef, wo wir heute Schnorcheln waren! Echt genial! Auch davon gibts demnächst dann Bilder zu sehen!!! ;-) 


Bis dahin erstmal viel Spaß mit den Bilder vom Zentrum:




Ayers Rock & Kings Canyon (4)

Liebe Grüße!
Die Bald-Heimkehrer!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Wir mal wieder!


Jetzt aber! Wir müssen zugeben es ist manchmal mühsam die Fotos rauszusuchen, hochzuladen und einen Text zu verfassen. Die Tage verfliegen nur so, man erlebt so viel, kann sich nach wenigen Tagen nur noch mit großer Mühe an Kleinigkeiten erinnern. Manchmal fühlen wir uns wie ein Trichter der lebt, in den Alles hinein geschüttet wird und der dann fast platzt vor Erlebnissen. Das soll nicht heißen wir haben es schwer ;-O ! Aber, um den Kreis zu schließen, wie schreibt man Erlebnisse, die zahlreich sind und Minuten dauern um sie einzeln zu erzählen, in wenigen Sätzen auf? AUßerdem, und das gehört zu den Fotos, ist das Internet oft soooooooooooooooooooooooooooooooooo langsam, dass es einem manchmal den letzten verbleibenden Nerv raubt und man für einen Fotoblock um die 3h zum hochladen braucht. 


Gut jetzt geht es wirklich los. Also unsere letzten Wochen waren genauso vollgestopft, wie ich schon geschrieben habe. Datum und Wochentage zu vergessen ist schon eine Regelmäßigkeit die uns beiden passiert (zum Glück haben wir die Losung). Los ging es also von Melbourne in Richtung der weltbekannten Great Ocean Road. Es ist sehr praktisch einen Campervan zu haben = Haus inclusive, außerdem kostet der Benzin hier unten noch nicht soviel und kostenlose Campingplätze sind zahlreich vorhanden (leider war im Atlas nichts von "im Winter geschlossen" vermerkt!).
Das Wetter ist seit Neuseeland gesegnet (man sagt uns immer es wären 10°C zuviel und sonst würde es eigentlich regnen) und somit konnten wir den absolut genialen Blick auf der Straße Richtung Meer genießen, vorbeischwimmende Wale zeigten sich leider keine. Aber zu meiner großen Freude gab es einen Koalawanderweg, der musste natürlich gegangen werden. Und Basti, der Späher, fand auch gleich welche. Die sehen vielleicht niedlich aus! Wie eine Fellkugel mit Ohren sitzen sie in den Astgabeln. Am Ende der Wanderung waren wir bei 16. Da die Zeit allerding immer drängte, ging es zügig weiter. Gegen Abend kamen wir dann bei den 12 Aposteln an, welche die bekanntesten Felsen sind. 100 Touristen wollten den Sonnenuntergang mit uns fotografieren, was die Stimmung etwas trübte. Tolle Fotos sind trotzdem geworden und Bastis Wunsch, den Sonnenuntergang dort mit zu erleben, wurde erfüllt. Wenn es dunkel ist soll man seine Parkposition für die Nacht eigentlich erreicht haben, da viele Tiere nachtaktiv sind. Wir mussten aber weiter (natürlich mit Vorsicht), aber eine Frau mit einem großen Jeep auf dem Weg hatte die Vorsicht wohl vergessen. Ein großes Känguru musste an diesem Abend sein Leben lassen und der Jeep war danach fahruntauglich. 
Am Tag 2 war das Highlight: Wale gucken. Es gibt eine Bucht wo die Riesen kalben und ihre Jungen dann aufziehen. Da das natürlich eine Touri Attraktion ist, hat man nen richtigen Ausguck. Wir also dort mit Fernglas bewaffnet und dann schauten tatsächlich auch zwei Wale raus. Ok, es waren einige hundert Meter weit weg, nur ein schwarzer Fleck zu sehen und wir konnten schwer erkennen welche Sorte Wal dort schwimmt. Basti hat eher aufgegeben als ich und schon mal das Abendessen vorbereiten. Ich dachte ja die hüpfen wenigsten für EIN Foto mal raus, wenn ich schon mal vorbei komme, aber die wollten einfach nich! Nix also mit Fototermin. 


Am nächsten Tag ging es dann Richtung Grampians Nationalpark, der etwas im Inneren des Landes liegt. Die Entfernungen sind echt rießig und somit hat man immer ne ziemlich lange Fahrt. Da wegen Überflutungsschäden die Hauptstraße im Park gesperrt war, hatten wir noch mehr Umweg und letzlich ein paar schöne Ausblicke aber irgendwie hatten wir mehr erwartet. Aber es gab trotzdem einige geniale Begegnungen, die den Tag unvergesslich machten. Kängurus, die leben dort irgendwie überall. Am Mittag hatten wir schon eine kleine Herde beim Mittagsschlaf beobachtet, aber am Nachmittag waren dann hunderte aktiv und grasten auf den Wiesen und in Vorgärten, Absolut - wer kann schon ein Känguru Panoramabild machen?? Eines war sogar zum Fotoshoot gekommen, hat sich für mich auf die Straße platziert und dem Kleinen gesagt es soll mal rausgucken....Wahnsinn! 


Nach unzählig vielen Kilometer waren wir dann in Adelaide angekommen und hatten den Camper an den Strom angeschlossen. Eigentlich waren wir nach 2600 km etwas kaputt, aber Adelaide hatte in der Planung nur 1,5 Tage bekommen und wenn man vorraussichtlich nie wieder kommt, dann muss man sich nen Ruck geben. Tag 1: Regen! Wir waren doch recht schnell wieder zum Camper zurück. Tag 2 laufen, laufen, Bus fahren und zwischendrin das Stadtzentrum und ein Museeum anschauen, was wirklich interessant war (viel anschauen + wenig lesen = super Museum). 
Dann war die Zeit auch schon wieder um und es ging ans Campervan tauschen. Durch unglaublich viel Segen standen wir letztendlich einem tollen Luxuscamper entgegen der uns nur $5 pro Tag kostete, ein rießiges Bett besaß, Küchenzeile, Toilette & Dusche, Tempomat und es extra noch $200 Spritgeld dazu gab. Basti war ganz aufgedreht und nun konnte es Richtung Outback losgehen.


Ich weiß nicht was ihr euch unter Outback vorgstellt, ich dachte es ist sowas wie Wüste. Aber ganz so kann man es nicht sagen, eher ein rießiges Gebiet mit Teilen wo Bäume wachsen und der Großteil nur mit Büschen und Sträuchern. Natürlich begenete uns dort die bekannte rote Erde, die langen Road Trains, ein paar wilde Emus, ziemlich viele Wohnwagen und aller paar hunderte Kilometer mal ein Dörfchen, in dem es im Sommer bis zu 50 Grad heiß wird. Ich fand es so unglaublich....hunderte Kilometer keine Menschenseele, das bedeutet Outback. Nach 1500km, 3 Übernachtungen und einigen Stopps in den Dörfern (um die Opalmine und Kirche unter der Erde anzuschauen) waren wir dann am Ziel angelangt......ALICE SPRINGS. Es ist Winter und Haupsaison hier, da es "nur" um die 15-20 Grad am Tag werden. Eine Nacht blieben wir dort um am nächsten Tag dann eine 3 Tages-Tour zum Ayers Rock und Kings Canyon zu starten. 


Das dann demnächst.....schaut euch lieber noch paar Bilder an!



From Melbourne to Alice Springs (3)

Dienstag, 28. Juni 2011

Wir sind unterwegs!

Hallo ihr!

uns gehts gut! sind mit unserem Campermobil unterwegs von Sydney nach Adelaide. Waren die letzten Tage in den Blue Mountains und jetzt in Melbourne!

Hier sind die aktuellsten Bilder für euch:

Von Sydney nach Melbourne (2)


Liebe Grüße in die Heimat!
Na+Se

Donnerstag, 23. Juni 2011

Älteres & Aktuelles

So heute gibts eine Doppeledition für unsere Leser! :-)

Es gibt ja noch einiges von Neuseeland zu berichten, da wir doch noch 3,5 Tage durch die Lande gebraust sind, von denen ihr noch nichts wisst. Kurz nachdem ich den letzten Blog vervollständigt hatte, kam Basti mit unseren neuen "ultramodernen" Campershuttle angefahren. Das Ding hatte ne Beschleunigung eines Ski`s ohne Schnee, die Mikrowelle oberhalb der Köpfe gelangte bei Schlaglöchern sehr nah an die Köpfe und eine Gasflasche war bei der Relocation genauso wenig dabei wie etwas zum Zudecken unserer, bei 6 Grad, abgekühlten Körper in der Nacht. Aber nichts desto trotz, hatten wir ein Gefährt um nach Christchurch zu fahren.

Unsere Fahrt wurde nach ca. 10 min. schon das erste mal für unsere Mittagspause unterbrochen. Dann ging es aber doch ziemlich schnell weiter. Die Natur und der blaue Himmel, die Seen und die Berge waren einfach genial. Nach 250 km sind wir an der Ostküste und es ist immer wieder ein Erlebnis im Dunkeln einen Stand- bzw. Schlafplatz zu suchen. Aber der Platz diese Nacht war glaube ich der Schönste bisher. Ein Baumfenster mit Meerblick und nur wir zwei weit und breit, absolut genial!!!

Am nächsten Tag ging es dann zur Halbinsel vor Dunedin. Dort sollten uns Tiere erwarten und wisst ihr was......sie erwarteten uns auch. Es war sowas von toll. Erst haben wir Albatrosse mit 3m Flügelspanne beobachtet (echte Flugzeuge am Himmel), dann ging es weiter zu einer Bucht mit voll schönem Strand. Dort warteten 5 Seelöwen auf uns, wir haben sie etwas vorsichtiger passiert, die Dinger sind echt groß von nahem. Dann kam tatsächlich noch ein Gelbaugenpinguin angewatschelt, die Robben lagen faul auf den Felsen und wir haben einfach nur über die Genialität unseres Planeten gestaunt. Auf dem Rückweg war es dann etwas dunkler, aber kein Tier mehr da. Das dachten wir zumindest solange bis ein lautes brummen hinter uns ertönte und uns mörderisch erschreckte. Ein Seelöwe wollte doch noch ins Wasser und auf dem Weg dorthin standen wir gerade. Da musste die Nadine doch mal laut quieken! Das war ein spektakulärer Tag. Später mussten wir unser Hightechmobil noich aus dem Schlamm schieben, weil es beim Umlenken auf einem schmalen Feldweg bei der Schlafplatzsuche im Dunkeln stecken geblieben war... HHalt ne richtige Abenteuerfahrt.
An den nächsten Tagen mussten wir dann wieder zurück nach Christchurch brausen, nochmal Schlafplatz im Dunkeln suchen und haben komische frittierte HotDogs gegessen. Am Abreisetag gings dann noch 30km zum Flughafen und wir mussten nur noch unsere Schüssel abgeben und warten, dass wir starten können.

Goodbye Neuseeland. Es war eine unglaublich schöne Zeit hier!!!


Otago-Peninsula und Ostküste (11)



LÄNDER-WECHSEL!!!


Die Aschewolke vom Chile-Vulkan verursacht hier unten doch immer noch Probleme am Himmel und hält sich hartnäckig. Nichts desto trotz sind wir gut auf dem Kontinent Nr.2 gelandet. Ziel: SYDNEY - Sonntag der 19.Juni.

Wir kamen im Dunkel an. Sydney ist ziemlich rießig. Ich hatte ja gedacht es wird ein Spinnenkonvolt am Flughafen auf uns warten, aber wahrscheinlich hatten sie alle gerade Urlaub. Zumindest haben wir bis jetzt noch nichts verdächtiges gesehen. (Übrigens nochmal Danke an die Junior Hofmanns - die Klatsche ist in Bereitschaft!).

Nun noch kurz zu unseren letzten 4 Tagen. Wir haben natürlich die Stadt erkundet, sind durch den Botanischen Garten gewandert, haben eine deutsche Bäckerei gefunden, haben viele verschiedene Pflanzen und Tiere beguckt, ein paar Fotos geknipst (sind gerade bei Foto 10 085, also bitte nach unserer Rückkehr nicht gleich nach KURZER Diashow fragen ;-) ) und was gerade ganz groß ist.... die weitere Australienplanung. Das hat bis jetzt sehr viel Zeit in Anspruch genommen, da das Land wirklich ein Kontinent ist.

wir sind nun soweit, dass wir Freitag nach Westen aufbrechen Richtung Melbourne und uns dann ab Adelaide durch die Mitte schlagen wollen. Natürlich mit unseren heiß geliebten Campervans, soweit das geht.

Das waren erstmal unsere aktuellsten Nachrichten. Wir wünschen euch allen eine gesegnete Zeit und Restwoche und melden uns irgendwann, wenn wir eine Internetleitung zwischen den Kanguru`s finden, wieder.

Bis demnächst! 
Na&Se


Hier noch die Australien-Bilder:


Sydney (1)

Donnerstag, 16. Juni 2011

Natur pur im Süden

Hallo liebe Leser!

Wir sind zurück in Queenstown und haben eine Menge erlebt, hatten super Wetter und geniale Aussichten! Mittlerweile verstehen wir auch, wieso uns ein Busfahrer mal sagte: "Packt man aus allen Ländern die schönste Ecke zusammen auf ein Insel, so bekommt man als Resultat die Südinsel Neuseelands!"

Von Queenstown gings nach Süden über die atemberaubende Fjordlandschaft Milford Sound nach Stewart Island, einer kleinen Insel unter der Südinsel. Auf der Insel gibts nichts weiter als... Natur pur: Wald, Wald, Wald, Vögel, Vögel, Vögel... und Seelöwen und Weiße Haie! Und dann gabs ja dort noch einen Geburtstag zu feiern! Juhu, Nadine ist jetzt ne genauso alte Schachtel wie ich! ;-)

Zum Geburtstag waren wir Tiere "suchen". Leider gabs weder Pinguine noch Kiwis zu sehen. Dafür haben wir ziemlich neugierige Papageien (Kaka) und einen einsamen Seelöwen mitten am Strand gefunden.

Auf dem Weg nach Norden sind wir dann in Dunedin gelandet. Dort haben wir dann Nadines Geburtstagsausflug nachgeholt: Wir waren in der Schokoladenfabrik mit Verkostung! Ahhh, das hat der Dine gut gefallen und hat echt lecker geschmeckt!

Der nächste Stopp war dann für zwei Tage in Christchurch. Der Stadtkern ist immer noch gesperrt wegen den schweren Erdbeben im Oktober 2010 und Februar 2011. Die Stadt drumherum wirkte verlassen und viele der Stein-Häuser sind mehr oder weniger eingestürzt. Bei manchen fehlt nur eine Ecke, bei anderen ist eine ganze Hauswand eingefallen. Die Holzhäuser sind größtenteils unbeschädigt. Nach unserem Verlassen waren mittlerweile zwei weitere große Erdbeben... Wenn man das im Fernsehen sieht ist das schon krass, wenn man mitten drin steht, sieht es aber noch viel schlimmer aus.

Mit einem weiteren Relocation-Auto (Leihautos, die kostenlos für 2-3 Tage sind, wenn man sie zurück von A nach B fährt) sind wir von Christchurch am Mt. Cook vorbei durch Hochgebirge zurück nach Queenstown gebraust. 

Von hier gehts heute mit einem Campervan über Dunedin zurück nach Christchurch, um von dort am Sonntag dann nach Sydney zu fliegen!
Somit werden wir uns nun aus Neuseeland nach 5 1/2 Monaten bei euch verabschieden und demnächst gibts Neues aus dem Nachbarland Australien.

Liebe Grüße!
Nadine und Sebastian


Die neusten Bilder zu unseren Abenteuern:


Queenstown, Milford Sound, Stewart Island, Dunedin, Christchurch, Mt Cook (10)

Samstag, 4. Juni 2011

Auf dem Weg gen Süden!

Zwei Wochen sind wir nun schon auf der Südinsel Neuseelands unterwegs und haben so einiges erlebt! Nadine's Vorschlag: Jetzt die Fotos einzufügen! Naja, ich werde trotzdem mal noch etwas kurz dazu schreiben. :)

Von Wellington gings Montag Morgen mit der Fähre nach Picton. Für einen angenehmen Geruch bei der schönen Überfahrt sorgte ein Viehtransporter der direkt unter dem Außendeck geparkt war. In Picton hat uns unser neuer Busfahrer erwartet und nach Marahau am Rande des Abel Tasman NP gebracht. Auf dem Weg wurden uns noch einige Stories erzählt, unter anderem vom holländischen Entdecker Abel Tasman, der mit seiner Crew sechzehnhundert-irgendwas in Neuseeland gelandet war und aus Freude über das neue Land kräftig ins Horn blies, was die Maori - Ureinwohner Neuseelands - als Kriegserklärung deuteten und so bracht die gleich 4 Seeleute um und steckten sie in Töpfe - die Holländer ergriffen die Flucht und kamen nie wieder...

Im Abel Tasman Nationalpark sind wir 3 Tage geblieben, am ersten haben wir eine knapp 20km Wanderung in den NP hinein gemacht und mit dem Wassertaxi zurückgebraust. Leider war es etwas bewölkt und so nicht ganz so traumhaft wie vielleicht erwartet, aber doch schon ein echtes Paradies auf Erden: Regenwald, Sandstrand, türkis-blaues Wasser... hat schon was. :) Am zweiten Tag hats wie aus Eimern gegossen und wir haben den Tag drinnen mit Brot und Scones backen verbracht. Der dritte war wie der erste und wir haben noch eine 15km Tour zum Split Apple Rock gemacht.

Weiter gings dann gen Süden an den Pancake-Rocks und Greymouth vorbei Richtung Franz Josef Glacier. Dort haben wir dann eine Tagestour auf dem Gletscher gemacht - wieder klasse Wetter - einmaliges Erlebnis: es ist einer von 3 Gletschern weltweit, der im Regenwald endet (ein zweiter ist gleich 20km weiter).

Danach führte unser Weg an der Westküste weiter gen Südpol. Zwischendurch war Brückenspringen und Baden im Gebirgsbach - gefühlte 0°C Wassertemperatur, real vielleicht 5°C bis 6°C - und am Abend Karaoke angesagt. Auf gings nach Wanaka. Dort waren wir gleich zweimal im örtlich Kino - das hats sogar in den Lonely Planet geschafft: Auf gemütlich Couches, im gelben Cabrio oder auf unbequemen Flugzeug-Sitzreihen kann man da seine Filme genießen! Es gab "Fluch der Karibik 4" und am zweiten Tag "Hangover II" (der ist echt genial, wer den ersten Teil mag, wird den zweiten lieben)! Ja so was kann beim Junggesellenabschied passieren... :)

unser aktueller Aufenthaltsort ist Queenstown. Das nennt sich ganz einfach: Adventure-Capital of the World und so kann man hier auch jeden Scheiß für viel Geld machen: Bungee-Jumpen, Skydiven, Paragliden, Jetboat fahren... und wir waren... WANDERN! das gabs kostenlos und man hatte eine gute Aussicht und viel frische Luft. Wenn wir nächste Woche nochmal zurückkommen werden wir auch noch das Frisbee-Golfen ausprobieren... Wer wissen will, was das ist, der sollte bald wieder Einschalten, wenn es heißt: "Nadine u nd Sebastian melden sich aus NZ!" :)

und hier endlich die Bilder!!!!

Abel Tasman,Westküste, Wanaka (9)

Donnerstag, 26. Mai 2011

Rotorua nach Wellington

Liebe Reisereportdaheimverfolger!

Wir sind auf Reise! Juhu! In den ersten knapp 2 Wochen haben wir noch die untere Hälfte der Nordinsel erkundet. Über Rotorua, Taupo, Whakahoro - ein kleinesDorf im Whanganui Nationalpark (NP), Tongariro NP und Wellington sind wir nun mittlerweile auf der Südinsel im Abel Tasman NP gelandet!

Okay, was haben wir so gesehen!? In Rotorua haben wir kalifornische Redwoods gesehen. Die wurden hier zwar erst vor rund 100 Jahren gepflanzt, wachsen aberauf Grund des guten Klimas doppelt so schnell wie in ihrer Heimat in Nordamerika und so waren die Höchsten schon 110 Meter hoch! Daneben fühlt man sich ganzschön klein... Im Rainbow Springs Animal Park konnten wir mit unserem 24-Stunden-Ticket nachts Kiwis hinter knie-hohen Zäunen sehen. Sehr putzig - einePelzkugel auf 2 Beinen mit einem riesigen Schnabel vorn dran. Beim Laufen hat man immer Angst, dass sie vorn über kippen. Dazu sehen sie ziemlich schlechtund so picken sie die ganze Zeit mit dem Schnabel im Boden und schnuppern nach Maden, Käfern, Würmern und anderen Insekten! Echt sehr eigenartige Tierchen. Sie können nicht fliegen, da sie hier in Neuseeland außer Eulen keine natürlichen Feinde hatten. Nun sind sie wegen Wieseln, Mardern, Ratten, Katzen und Hunden vom Aussterben bedroht. Sie haben in Neuseeland die Funktion von Igeln und kleinen Nagetieren übernommen.

In Rotorua haben wir noch ein altes Maori-Dorf besucht und ein bisschen was über die Kultur der Ureinwohner erfahren. Nach zwei Tagen gings mit unserem Bus-Ticket weiter nach Taupo. Taupo liegt am größten See Neuseelands, der einen alten Vulkankrater füllt. Dieser ist vor 1800 Jahren ausgebrochen und die Aschewolke wurde von den Geschichtsschreibern in China und Rom aufgezeichnet!! Am nächsten morgen gings weiter nach Whakahoro - einem kleinen Nest in "the middle of no-where". Leider hat es morgens ziemlich geregnet und so haben wir am Nachmittag nur einen kleineren Spaziergang gemacht. Auf dem Rückweg hats wieder heftiger angefangen zu regnen und so wurden wir mit dem Jeep aufgesammelt und bekamen noch unseren freien Offroad Jeep Ritt, sehr lustig wenn der Schlamm nach rechts und links wegfliegt und man sich krampfhaft auf der Ladefläche festhält. :-)

Unser nächster Stopp war dann der Tongariro Nationalpark. Die ersten zwei Tage gabs leider gar nichts zu sehen, da es fast die ganze Zeit geregnet. Am dritten Tag konnten wir dann endlich die Berge sehen. Ein großartiger Ausblick! Leider war das Tongariro Crossing (die beste Ein-Tages-Wandertour in NZ) nicht möglich, da es schneite und stürmte... So haben wir einen anderen Walk mit dem Engländer Paul über rund 15km gemacht - mit tollem Ausblick auf die Berge!!

Der letzte Anlaufpunkt auf der Nordinsel war dann die Hauptstadt Wellington! Dort haben wir Olaf wiedergetroffen - sehr cool! Wir haben in 3 Tagen die Stadt erkundet, sind mit dem Cable Car gefahren, haben das Nationalmuseum Te Papa besucht, dort ist der größte jemals gefundene Tiefseekracke konserviert und haben den Ausblick über die Stadt vom Windrad am Rand der Stadt genossen.

Am Montag sind wir dann von dort mit der Fähre nach Süden aufgebrochen. Davon gibts dann demnächst nen kleinen Bericht! ;-)

Viele Grüße!
Eure Reisereporter Nadine und Sebastian


Rotorua bis Wellington

Montag, 16. Mai 2011

Abschied aus Tauranga

Juhu!

Die Arbeitszeit in Neuseeland ist nun abgeschlossen und wir sind wieder auf Reise!!!

Die letzten Wochen hatten wir ja damit verbracht soviel Geld wie möglich noch zu sparen. Leider ist es dieses Jahr zu warm für die Kiwis und so sind die erst ziemlich spät gereift, da sie Nachtkälte brauchen und so war das Packhaus nicht sehr "busy". Da Nadine aber auch mit beim Landscapen arbeiten konnte, hatten wir 13 (7x Landscapen, 6x packen) der letzten 15 Tage eine Arbeitsstelle und konnten noch einiges an Geld auf unserem Konto ansammeln... :-)

An den letzten Tagen war dann Alles aufessen, Gepäck reduzieren und wieder zusammenraffen und Abschied von unseren House-Mates angesagt. Die Mädels haben für Nadine einen Sushi-Koch-Abend veranstaltet. Es gab dann Nadine's Sushi, Pommes Frites, bestellte Pizza und als Nachtisch Seb's Kaiserschmarrn.

Und so gings dann Donnerstag (12.05.) Morgen auf zur Bushaltestelle, um zu neuen Abenteuern aufzubrechen! Auf nach Rotorua!

Die Fotos der letzten Tage in Tauranga und  Umgebung gibts hier:

Letzte Tage in Tauranga (7)


Liebe Grüße von Unterwegs!
NaSe!



Dienstag, 19. April 2011

Kiwis, Kiwis, Kiwis

Nach einem kurzen aber akuten Einsatz von 4Tagen mit 50h im Kiwipackhaus und dem 2.Einsatz von wieder 4Tagen, sind wir seit Montag wieder ohne Arbeit und warten quasi auf Runde Drei. Was geschah.........
Wir sahen tausende Kiwi Kisten, Plastik Folien, Kiwis, Kiwis, Kiwis und seltsame Kiwis. Also demnächst wird es dann neussländische Kiwi Fruits geben.

Aber nun von vorn. Seit einigen Wochen arbeitet Basti ja beim Landscapen. Egal ob Regen oder Sonne, das Mulchverteilen rief immer. Zunächst 1,5 Wochen non-stop, nun wie heute (wenn das Packhaus keine Arbeit für uns hat) als "Aushilfs-Depp". Wenn die Baustelle nicht ausnahmsweise mal außerhalb liegt und er auf der Fahrt im Auto bezahlt schlafen kann, spreaded er täglich Mulch (Rindenmulch verteilen). An so einem neuen Highway kann man mit Mistgabel, Schubkarre und Rechen bewaffnet `ne ganze Weile zubringen um alle Randstreifen mit frischem Mulch zu versorgen (mittlerweile schon rund 50 Stunden).

Unser aktueller Arbeitsalltag sieht nun etwas anders aus. Wenn es dann 7:30Uhr klingelt und die Linien im Packhaus anlaufen, stehe ich am Laufband und die Kiwis rollen an mir vorbei. Die komisch Aussehenden sollte ich finden und in die 2.Klasse einsortieren. Das gelingt mal gut und mal mittelmäßig, da die Kiwibäume manchmal echt seltsame Früchte produzieren und man sehr viel zu sortieren hat. Nach 2,5h ist immer eine Pause und je nach Wetter am vorherigen Tag, haben wir zwischen 6h und 12h Arbeit oder eben gar keine.
Basti`s Arbeit ist anders ;-) Er nimmt fertig gefaltete Kisten vom Stapel, packt eine Plastikfolie rein und bei kleinen Kisten noch ein Inlay. Das Problem an dieser Aufgabe ist, er muss das oft in rasender Geschwindigkeit tun. Ca. 200 Kisten pro Stunde und immer das Gleiche, fragt nicht wie oft wir seine schmerzenden Händen schon gecremt haben. Ok, bei ihm sind es die Hände, bei mir der Rücken. Aber wir schlagen uns wacker, damit die Welt von leckeren, grünen, süßen Kiwi`s überflutet werden kann.

Ach ja und falls der Supervisor (Chef der einzelnen Arbeitsabteilung) mal am Sabbat zur Kirche geht und seine Aufgaben trotzdem gemacht werden müssen, ist Basti der neue Supervisor. Normal machen das Leute die schon paar Jahr im Packhaus arbeiten. Aber das läuft eben mit dem deutschen Ingenieur :)

Da es letzte Woche von Montag bis Mittwoch keine Arbeit für uns gab, sind wir Dienstag mit unserem Arbeitskollegen ins 100km entfernte Rotorua gefahren. Da in einigen Kilometern Tiefe ein kochend heißes Wasserreservoir ist und diese Region einige erloschene Vulkane zu bieten hat, gibt es sehr viele heiße Quellen, blubbernte Schlammlöcher und stinkende Schwefelwolken (riecht wie schlechte Eier). Das wollten wir schon ne Weile mal besuchen. Ein geothermales Wonderland wartete dort auf uns. Schaut euch aber lieber die Foto´s an, denn meine Erklärung dazu ist kein Reißer.
Pointe: Es war super schön anzusehen und hat ziemlich gemüfftelt.
Danach ging es noch zur sheep-shearing show (Schafe scheren). Die Neuseeländer haben also eine Taktik entwickelt, in 45 Sekunden 1 Schaf zu scheren und machen damit sogar Wettkämpfe. Crazy guys!! Der Rekord liegt an einem 9h Arbeitstag bei über 700 Schafen... fast mein Vati ;-) Auf alle Fälle haben sie uns dort 19 verschiedene Schafarten gezeigt die in Neuseeland ansässig sind, Basti durfte ne Kuh melken (ich hab drüber gelacht und durfte gleich in Runde 2 auf die Bühne) und hab ein Lämmchen mit Flasche gefüttert (also der bessere Job) und Wolle gewonnen und wir haben viel gelacht. Es war also einen Besuch wert.
Nun sind wir wieder im Arbeitsleben angekommen und werden das bis 11.Mai noch durchziehen. Dann haben wir bissel gespart und können endlich weiterreisen und den Rest der Inseln erkunden. Juhu.
Da hier nun wirklich der Herbst eingezogen ist und wir regelmäßig mit Pollover unterwegs sind, schielen wir nun etwas neidisch in eure Richtung.
Wir wünschen allen gesegnete Osterfeiertage und ein bisschen Ruhe. Wir werden am Osternsonntag erstmal unseren 1.Hochzeitstag genießen ;-) Wie die Zeit vergeht.......

Liebe Grüße NaSe


Kiwipackhaus & Wai-O-Tapo (6)

Samstag, 9. April 2011

Juhu, endlich 13 Stunden am Tag arbeiten!

Kurze Info für alle Interessenten eines schmerzenden Rückens:
Am Donnerstag gings endlich los im Kiwi-Packhaus. Die ersten 12 Stunden (mit Pause von 7:30 bis 20:15) haben sich ordentlich in den Gliedern bemerkbar gemacht. Freitag und heute dann 13 Stunden, weil die Arbeit schnell fertig werden muss... also bis 21:15. Ein Bereitschaftsdienst im Krankenhaus ist nix dagegen meint unsere Krankenschwester Nadine!
Genaue Infos gibts dann demnächst, wenn wir wieder bissl mehr Zeit und Schlaf haben... Unser aktueller Tagesplan im Schnelldurchlauf:
6:00 Aufstehen + Frühstück
7:00 losfahren
7:30 startet Nadine mit dem "Graden" (schlechte Kiwis aussortieren) und Sebastian bereitet Kisten zum Befüllen vor (Tray Preparing)
20:15 normaler Schluss
20:30 Ankunft im Hostel, duschen und Essen vorbereiten für den nächsten Tag
danach irgendwann Schlafen... ähhh halbtot ins Bett fallen


Also genießt die ZESPRI-Kiwis, die im Schweiße unseres Angesichts und den Schmerzen unserer Körper in Kisten gepackt wurden. :-)


Gute Nacht aus dem Land der weißen Wolken (und der grünen Kiwis!)
Na+Se

Montag, 28. März 2011

Arbeitsnews aus Tauranga

Hallo liebe Lesenden!

ja, uns gibts auch noch. ;-) 

Aktuelles:

Wir arbeiten immer noch hier in Tauranga und Umgebung. Wir wollten eigentlich am Wochenende im Packhaus anfangen, das verzögert sich aber weiter und so ist Nadine wieder bei den Blumen auf der Flowerfarm und ich darf ab morgen (Dienstag) Landscapen (Landschafts- und Gartenbau). Mal sehen wie das wird.


Was war bei uns so los? Vom Arbeiten und Geld verdienen abgesehen nicht sehr viel. Zunächst waren wir vor ein paar Wochen Sonntags mal bei einem riesigen Wasserfall (150m hoch) in 50km Entfernung nahe Matamata. Dabei waren noch Deborah (Italien), Greg und Adrien (Frankreich)! Wir hatten viel Spaß. Auch beim Singen von Bruder Jakob in drei Sprachen. Das war das einzige Lied, wo jeder ein Strophe in Landessprache zustande bekam. ;-)


Dann war am 17.03. St. Patricks Day. Das ist im englisch sprachigen Raum so eine Art Männertag für alle... Wir mussten freitags drauf Arbeiten und so wars bei uns etwas kürzer ausgefallen.


Am 19.03. gabs dann Geburtstagsüberaschungen: 2 West-Pakete von den Lieben daheim mit SportBild, Gummibären, Schokolade und deutscher Wurst. Juhu, endlich was leckeres zu Essen! VIELEN DANK!!!!!!! Meine liebe Frau hatte auch eine Überaschung für den Tag geplant: Eine Bootsfahrt zu frei lebenden Delphinen. Nach 2,5 Stunden Suche haben wir dann sogar welche gefunden. Echt gigantisch. In unseren Neoprenanzügen gings dann auch ins Wasser: Details gibts bei den Bildern zu sehen!


Da wir dachten, dass es am Samstag bereits mit dem Packhaus losgeht, hatte ich am Freitag meinen letzten Tag bei Joe auf dem Orchard. Nach 7,5 Wochen müssen jetzt neue Experiences gemacht werden...


Wir wünschen euch allen eine gesegnete Woche!
Liebe Grüße
NaSe




Die aktuellen Bilder gibts hier zu sehen:

Immer nochTauranga (5)



Freitag, 11. März 2011

Bilder vom Osten

pünktlich zum Wochenende gibts die Bilder von unserem 4-Tages-Trip ans EastCape!

East Cape

Nadine hat ihre Experiences mal wieder improved und arbeitet jetzt fullday auf einer Blumenfarm. Näheres dazu wird sie demnächst dann wohl selber verraten!

Ein gesegnetes Wochenende an alle daheim gebliebenen!
NaSe

Sonntag, 27. Februar 2011

Aufbruch ans East Cape

Hallo alle miteinander!

Bevor wir für einen kurzen 4-Tages-Trip ans East-Cape aufbrechen gibts von uns nochmal einen kurzen Zwischenbericht.

Nadine hat diese Woche ihren Erfahrungsschatz vom Tellerwäscher beim Italiener - man nennt sie dort liebevoll Dishy (Abk für Dishwasher = Tellerwäscher) - erweitert und arbeitet nun morgens 4-5 Tage die Woche in einem Motel. Zwischendurch hat sie auch noch 2 Tage in der Fisch-Factory ein paar Fische in Kisten gestapelt... und danach ziemlich gemieft. ;-)

Ich habe am Freitag meine Hauptaufgabe auf dem Kiwi-Orchard erstmal soweit abgeschlossen. Es gibt aber noch mehr zu tun, da unserem Chef jeden Tag ein neuer Einfall kommt, was jetzt gerade dringend gemacht werden müsste. Der andere Deutsche (Thomas - stammt aus Hessen und nennt mich aus Jux Sachsen-Boy - naja, es gibt schlimmeres, da ist er halt der Hessenboy) hat jeden Tag was anderes zu tun: von Unkraut rupfen, Hecke schneiden, Rasen mähen, Bäume verschneiden, Kiwi-Pflanzen hochtrainieren an den von mir gespannten Stricken und vieles mehr. Ich habe mittlerweile auch weitere Sachen dort tun dürfen: mich von Bienen stechen lassen (autsch, das tut ganz schön weh), als Rache durfte ich dann Wespen-Nester runterschmeißen (und danach schnell wegrennen nicht vergessen), dann haben wir bei 40°C nachmittags um 14:00 Kiwibäume ausgegraben und an einer anderen Stelle wieder eingepflanzt (okay die Hauptarbeit, Löcher graben und Bäume versetzen, hat einer mitm Bobcat mit Spezialschaufel gemacht, aber Löcher größer machen für die Wurzeln im Lehmboden und wieder zuschaufeln bei 1,20m Durchmesser und 50cm Tiefe macht auch keinen Spaß, wenn man 8 Bäume die Stunde macht), jetzt darf ich jeden Tag 1 Stunde mit dem Schlauch die Bäume wässern, im weiteren war noch Leiterhalten im Inder-Style angesagt (Joe sagt: "Safety first" - also wird die 1,20m hohe Alu-Leiter auch gehalten, wenn nur einer im 3m-Radius davon entfernt auf dem Boden steht... sie könnte ja durch ein plötzlich auftauchenden Windstoß durch die Luft gewirbelt werden - nicht sehr wahrscheinlich passiert aber anscheinend in Indien häufiger!?!?).

Wir warten jetzt auf den Erntebeginn, damit wir ins Packhaus können und so habe ich meinen Chef - von uns Backpackern liebevoll No-Brainer-Joe getauft - gefragt, ob ich 3 Tage off bekommen kann, weil bei Nadine Montag bis Mittwoch sowieso wenig zu tun ist im Motel und beim Italiener und so brechen wir dann heute (Sonntag Mittag - nach Nadines Cleaner Job im Motel) Richtung East Cape auf. Wir haben zwei Tage Unterkunft mit freien Kajaks, Angeln, Schnorcheln und Meer direkt vorm Haus in Maraehako Bay und dann wollen wir übers East Cape, Gisbourne und einen Nationalpark zurückbrausen und dann am Mittwoch wieder in unser Zimmer hier in Tauranga ziehen. Am Donnerstag wird dann wieder gearbeitet!


Liebe Grüße und einen gesegneten Sonntag euch allen!
Dishy und der Sachsen-Boy! ;-)

Hot Water Beach & Tauranga

Dienstag, 22. Februar 2011

Uns gehts gut!

Hallo liebe Leser!

Bevor viele Fragen kommen: Uns gehts gut! Wir sind auf der Nordinsel in Tauranga und haben die Folgen des Erdbebens gestern bloß im Internet gesehen.

Mehr gibts demnächst wieder! ;-)

Liebe Grüße
Nadine und Sebastian

Sonntag, 13. Februar 2011

"Don't bust yourself!!"

Hallo liebe Wintergeplagten!

Es ist mal wieder Zeit für einen Blog-Eintrag!
Nadine ist arbeiten beim Italiener und so darf ich euch die Neuigkeiten präsentieren! ;-)

1. Was haben wir so bereist?
Vor zwei Wochen sind wir von Auckland Richtung Süden aufgebrochen. Mit dem Bus gings nach Hahei auf der Coromandel-Halbinsel im Osten der Nordinsel. Wir haben versucht den Sonnenaufgang an der Cathedral-Cove zu erleben. Bei den letzten Bildern war auch unser Vorschlag für das Wort des Jahres 2011 dabei: "Verwarnungsfelsen-Fall-Gefahr-Gebiet" - was auch immer das sein soll!? In Hahei sind wir auch mit Bodyboards durch die Wellen gebraust und mit klapprigen Fahrrädern bis zum Hot-Water-Beach gequietscht...ähhh...gefahren. Dort kann man sich bei Ebbe am Strand seinen eigenen Whirlpool graben, wo von unten warmes Wasser aus unterirdischen Quellen nach oben strömt (60°-65°). Man musste echt aufpassen sich nicht zu verbrühen... Am zweiten Abend begann es dann zu regnen, heftiger zu regnen und am heftigsten zu regnen. Früh morgens stand dann das Wasser in unserem Zimmer unter unserem Fußbodenbelag. Sobald man sich drauf gestellt hat, waren nasse Tapsen auf dem Boden. Naja, unser Zeugs ist größtenteils trocken geblieben und nur die Rucksäcke waren von außen ein wenig nass. Das irisch-walisische Paar im Nachbarzimmer hatte es deutlich schlimmer getroffen, da war vieles durchnässt.

Mit dem Bus gings dann weiter nach Tauranga, wo wir nun versucht haben Arbeit zu finden. Leider ist es momental recht schwierig etwas zu finden, da die Kiwi-Ernte erst Anfang März beginnt und die Früchte gerade reifen. Ich habe aber trotzdem bereits Ende der ersten Woche über unseren Lodge-Chef einen Job in einem Kiwi-Orchard gefunden. Nadine jobbt Freitag und Samstag je 4h beim Italiener in der Küche. Außerdem hat sie sich für die Fischfabrik registriert. Mal sehen, ob sie da bald arbeiten kann. Für März haben wir uns im Kiwi-Packhaus registriert (6-Tage-Woche a 12h - das kann ja heiter werden)...

2. Was haben wir Spannendes erlebt?
Letzten Sonntag waren wir zum ersten Mal in der Kirche (gefunden hatte ich im Internet vieles - so musste man sich bloß für eine aus geschätzten 20 entscheiden). Na gut das Haus hatte nicht mehr viel mit einer europäischen Kirche gemeinsam und war eher wie ein Gemeinschafts- oder Kulturhaus. Auch der Rest hatte nicht mehr so viel gemeinsam mit einem "gemäßigten" europäischen Gottesdienst, wie man sich das vielleicht vorstellt. Eher wie ein Jugendgottesdienst, bloß halt für alle. Sowohl Jung als auch Alt waren alle voll mit dabei - echt Klasse. Irgendeine feste Struktur gabs nicht. Das Ganze begann mit einer Band (5 Musiker - 5 Sänger), die erstmal ein "kleines Konzert" zum Mitsingen gespielt haben. Liederbücher gabs auch keine, hier ging alles über Beamer und Leinwand. Nach 45min gabs dann mehrere Videos zu anstehenden Aktivitäten und Infos. Die Predigt bestand aus einem mehr oder weniger langen Segeleinführungskurs und war trotz einiger vokabeltechnischen Problemen sehr intensiv und spannend. Alles in allem wars echt super, ist nicht mit Europa vergleichbar und wir werden wieder hingehen. ;-) Nadine meinte, dass es echt cool ist, dass es am anderen Ende der Welt Leute gibt, die Brüder und Schwestern sind und auf der gleichen Wellenlänge sind, obwohl sie eigentlich aus einer ganzen anderen Welt stammen. Echt klasse.

In der 5-Minuten-Kennenlern-Schwatz-Pause haben wir schon während des Gottesdienstes mit einem Ehepaar geredet. Die haben uns dann kurzerhand zum Mittag eingeladen. Echt cool. So konnten wir Nadine's Wunsch des Besuches eines einheimischen Hauses in die Tat umsetzen. Haben dann bis Nachmittags halb vier bei denen gesessen und geschwatzt. Zum Abschluss gabs die Telefonnummer und den Hinweis, dass die Family auch bei Facebook aktiv ist.

Am Abend sind wir dann mit dem letzten Bus 10km zum Strand gefahren. Haben dann dort keinen aus unserem Hostel gefunden und so haben wir rückzu dann zum ersten Mal ne Runde getrampt. Das ist hier relativ üblich und ungefährlich. Gleich das dritte Auto hat angehalten und wir saßen auf der Rückbank bei einem braungebrannten, langhaarigen, tätowierten Rockertypen in einem getunten Holden (Opel von Australien). Das kleine Mädchen auf dem Beifahrersitz hatte so einen guten Eindruck erweckt, dass wir uns zum Einsteigen entschieden. Hat alles echt super geklappt und wir wurden fast bis heim gefahren.

Ein echt klasse Sommer-Sonntag!!!

3. Wie gehts uns so?
Also mir gehts echt gut. Arbeiten macht Spaß, ist aber recht anstrengend. Vor zwei Wochen war ich an einem Punkt, wo ich kein Problem gehabt hätte nach 4 Wochen "Urlaub" wieder heimzufahren. Irgendwie nervte das ständige Kofferpacken und weiterziehen ziemlich. Aber mittlerweile ists echt klasse wieder einen "festen" Wohnsitz zu haben, eine Gemeinde gefunden zu haben und es ist echt cool.
Nadine ist mit ihrer Gesamtsituation recht unzufrieden. Sie versucht echt alles, war in zig Arbeitsagenturen, aber es ist echt schwierig was zu finden. Wir hoffen, dass es bald klappt. Sie ist die Außenpolitikerin und hält unsere Beziehungen zu den ganzen Leuten im Hostel am Laufen und hat hat über eine Italienerin auch den Job fürs Wochenende beim Italiener gefunden. Freitag und Samstag Abend 4h Küchen-Assi, also Hochgeschwindigkeits-Geschirrspühl-Aus-und-Einräumer.

4. Wie ist Arbeiten aufm Kiwi-Orchard?
Bei mir ists recht entspannt ganz im Gegensatz zu den anderen Arbeitern aus dem Hostel. Ich arbeite direkt für den Besitzer. Außer mir gibts noch einen Arbeiter, der ist wie der Besitzer jenseits der Sechziger. Sehr lustig, da sich beide nicht so besonders leiden können. Der Vorarbeiter arbeitet auch recht langsam und macht sich keinen Stress, weil er eine kaputte Hüfte hat und auf die OP wartet. 

Seine Lieblingszitate:
Wenn man selber halbwegs schnell arbeitet, bekommt man von ihm einen Rüffel: "Don't bust yourself!! Slow down, you'll get paid!" (Mach dich nicht kaputt! Mach ruhig, du wirst auch so bezahlt...) ;-)
Oder wenn der Chef wieder ne fixe, ziemlich wirre Idee hatte: "I say it to you before: That's a no-brainer!" (Ich sags dir vorher, das ist ne Schnapsidee!)

Mittlerweile gibts noch zwei Inder oder Pakistani die da arbeiten. Okay arbeiten kann mans nicht nennen. Einer hält den ganzen Tag die 1,20m-hohe Aluleiter fest. Wer da wen hält, ist nicht so ganz ersichtlich!? ;-) und der andere arbeitet in bahnbrechender Geschwindigkeit, dass er Angst haben muss, dass die Kiwi's sich an ihm hochranken. Sehr lustig, beim Beobachten hat man auch gleich keinen Bock mehr auf Arbeiten...


So, dann bis demnächst!

Liebe Grüße und eine gesegnete Woche
Die Neuseeländer!



Donnerstag, 3. Februar 2011

Neue Bilder

Hallo!

Seb ist gerade arbeiten auf der Kiwi-Plantage und ich sitze in der Tanke! ;-)

Hier die neuen Bilder:
Neuseeland (2) - Northland & Waiheke Island


Liebe Grüße
Nadine

Dienstag, 25. Januar 2011

Northland & Camping

Ja, nun ist es mal wieder soweit. Der letzte Eintrag liegt ein bisschen zurück und wir wollen unsere Leser doch gern mit Neuigkeiten füttern....
es gibt so viel zu erzählen!

Nachdem wir in der 1. Woche mit Zeitumstellung, Organisatorischem und Stadtbesichtung zu Fuß zu tun hatten, musste etwas schnelleres her...ein Fahrrad. Gute Idee Basti! Also ab in die Radelbude. Da Basti sehr angagiert in Sachen Organisation ist, hatte er schon das passende Anbgebot gefunden. Wieder mal ein Fußmarsch von 45min stand uns bevor, aber gut- wir müssen sparen. Dort dann die Frage, "Welches Rad nehmen?" Aber wir hatten uns schnell in das rote Radl mit Spaßfaktor verliebt - ein Tandem.
Drauf, Proberunde, alles (Nadine's Sattel und Lenker) umbauen und den Mechaniker zur Ratlosigkeit bringen, Basti als Monteur einspringen lassen, nochmal was verändern....aber irgendwann ging es dann los......das wird toll!!!
Es war ein klasse Erlebnis und es ist glaube sogar am anderen Ende der Welt selten, dass ein Tadem angebraust kommt, zumindest haben einige so geschaut. Wir hatten auf alle Fälle viel Spaß, haben die Stadt und neue Ecken schneller erkunden können, waren im Museum, sind viele bergige Straßen rauf und runter gefahren, haben uns wacker im Linksverkehr geschlagen (Basti saß vorne und war der Lenker: "Achtung!! Erst nach rechts schauen! Man(n) Hartmann! ;-))
Nach 2 Tagen akiven Trainings sind wir nun die besten Tandemfahrer Aucklands!

Wir haben uns einen Buspass für ganz Neuseeland besorgt und können damit ein- und aussteigen wo und wann wir wollen. Sehr praktisch, denn die fahren zu den schönsten Orten und man muss sich den Transport nicht immer selbst organisieren.
Nun jagt ein Abenteuer das Nächste. Zunächst stand der Teil nördlich von Auckland auf dem Plan.

Ab also in diesen Bus - samt allem Gepäck und los ging es. Die Fahrt dauerte insgesamt 7h, aber mit Zwischenstopp an einem rießigen Kauri (das ist der Urbaum Neuseelands, der wächst auch nur hier), eine Glasbootfahrt mit Fische gucken und ein Stopp, an einem Hundertwasser-Klo in Kawakawa. Die Straßen waren allerdings nicht so der Hit. Einige eng, alle kurvenreich und es ging hoch und runter. Also nichts für ein Frauengehirn und mir wurde ganz übel.... argg. Nach einer Tablette war die Übelkeit vorbei, dafür aber als Nebenwirkung die Müdigkeit da. :-( Endhaltepunkt für den Tag: Paihia. Am Abend in unserer Lodge gab es dann noch ein kleines Wunder und wir bekamen sehr günstig ein Zelt + Matratzen und können ab jetzt auch günstiger campen statt schlafen. An der Stelle mal gesagt: "Gott ist genial und hat immer mal ein paar Überraschungen für uns auf Lager."

Am nächsten Tag ging es für uns dann noch weiter in den Norden, quasi zum nörstlichsten Punkt der Insel, dem Cape Reinga. Aber bis dahin waren es wieder viele Kilometer, diesmal aber mit viel Abenteuer.


Erst der 90-Mile-Beach, den wir mit dem Truck auf dem Strandabschnitt zwischen Meer und Düne 90km langgerast sind. Das ist da eine offizielle Straße - die Autovermieter übernehmen aber keine Garantie, da es etwas tückisch ist im losen Sand. Und da auch der Handyempfang abreißt, musste so mancher Fahrer auf der Düne sitzend mit ansehen wie sein geliebtes Gefährt bei kommender Flut absäuft. Danach ging es auf einer der rießigen Sanddünen zum Sandboarden. Ganz zur Freude meines Mannes, alle raus aus dem Truck, Bodyboard geschnappt, die Düne rauf, Anlauf genommen, rauf auf`s Board mit Kopf nach voran und los gebraust..frei nach dem Motto: "Gib was du kannst!"


Danach gings zum Cape Reinga. Da gabs für Basti auch den ersten kleineren Sonnenbrand bei 30min Sonne im Nacken. Echt krasses Ding - dieses Ozonloch hier unten. Auf dem Rückweg wurde noch ein kurzer Badestopp bei schönen hohen Wellen im Meer eingelegt, eine alte Abbaustätte für Kauri-Gummi und ein Fisch-Shop besucht, wo man schon mal Haie angefüttert hatte. Leider musste ich feststellen, dass dies jetzt nicht mehr gemacht werden darf, weil es nicht so schöne Schlagzeilen gibt, wenn Haie und Orcas Touristen fressen. Mist, ich hatte mich schon auf spektakuläre Fotos gefreut!


Nach ein paar sonnigen Tagen im Norden gings dann wieder zurück mit dem Bus gen Auckland. Als nächstes stand der Zelttest auf dem Programm. Dazu wurde die kleine Insel Waiheke vor der Küste Aucklands auserkoren. Letztlich ist aus dem kurzen Trip eine ganze Woche Camping geworden mit einigen sehr schönen und sonnigen Stunden: u.a. traumhafte Sonnenuntergänge in paradiesischen Gefilden, aber auch einige Regentage. Diese waren jedoch weniger schlimm, da wir bereits am dritten Tag wie durch ein Wunder von einer abreisenden Familie ein bereits aufgebautes Großraumzelt geborgt bekamen. Zunächst hatte Basti seine Zweifel, ob man diese großzügige Geste annehmen sollte, doch als man uns versicherte, dass das gar kein Problem wäre, sie bloß 10min entfernt wohnen würden und das Zelt jederzeit holen könnten, entschieden wir uns dafür das Geschenk anzunehmen. Im großen Zelt ließ sich ordentlich lüften auch in Regenzeiten - ganz zu meinem Wohlergehen! ;-) Die niederschlagsfreien Zeiten haben wir zur Inselerkundung per Fuß und Bus genutzt. Viel Spaß hatten wir auch bei Bastis Versuchen mit altertümlichen Methoden zu Fischen: Ein gefundener Angelhaken wurde an einer langen Rute befestigt und mit Sardinen-Katzenfutter bestückt. Die richtig großen Fische blieben jedoch aus. Schade. So mussten wir uns mit Bratkartoffeln und Quark am Abend zufrieden geben.


Der Verzicht auf Kühlschrank, Strom und Warmwasser machte uns beim Einkaufen, Kochen und der abendlichen Dusche mit kaltem Wasser bewusst, wie selbstverständlich uns doch heute so manche alltägliche Dinge sind, die nicht für alle Menschen so selbstverständlich sind.


Der letzte Tag quälte uns dann nochmal so richtig mit Regenwetter. Der starke Regen hatte zusammen mit der kommenden Flut dann am Sonntag für eine kleine Überschwemmung in ufernahen Gebieten gesorgt und so kamen auch wir dann nur völlig durchnässt wieder mit Fußmarsch, Bus und Fähre nach Auckland zurück.


Nach wenigen Tagen für die Organisation der weiteren Reise und Arbeitssuche geht es diese Woche dann nun auf Richtung Süden. Die Fotos zum aktuellen Abschnitt kommen dann demnächst nach.


Liebe Grüße aus Neuseeland und eine gesegnete Woche in der Heimat wünschen euch
Nadine und Sebastian!