Und schon wieder gibts News! ;-) Die Zeit rast, morgen zur selben Zeit sitzen wir schon im Flieger nach Dubai.
Letzte Woche waren wir noch auf Fraser Island. Dies ist eine reine Sandinsel direkt vorm Festland, die sich jährlich mehrere Meter durchs Meer bewegt. Auf der rund 160km langen Insel hat sich in der Mitte ein dichter Regenwald und mehrere klare Seen gebildet. Da unsere 3 Tages Camping Tour nicht ausreichend Teilnehmer hatte, haben wir bloß eine 2 Tages Tour gemacht. So gings Samstag morgen mit einem Toyota Landcruiser Geländewagen und 10 Touris + Fahrer los von Brisbane. Knapp 200km später waren wir in Rainbow Beach. Leider konnte man hier schon die Regenwolken sehen...
Mit der Fähre sind wir dann in 5 Minuten übergesetzt. Die Hauptverkehrsstraße auf der Insel ist der Strand an der Ostseite. 75 Meilen Sandpiste, von einigen Wasserkanälen abgesehen, die zu ordentlichen Holperern führten, gings mit 100 km/h gen Norden. Auf der Insel sind wir dann im Regen zu einem See mit einer riesigen Sanddüne daneben gelaufen. Unser Fahrer meinte es wäre nich so schlimm, da es fast ausschließlich durch den Wald gehen würde. Naja, es war dann doch etwas anders als gedacht... Aber wir hatten eine tolle Gruppe und hatten uns vorher im Kofferraum, wo auf beiden Seiten je 4 Leute mit den Gesichtern zueinander saßen, schon ganz gut kennengelernt. Nadine saß vorn mit einer Südkoreanerin, hinten wars Multi-Kulti: 2 Engländerinnen, 1 Amerikaner, 1 Däne, Einer aus Trinidad, 2 Französinnen und 1 Deutscher (also ich)! ;-) Wir waren sehr glücklich mal nicht deutsch reden zu müßen. Dann sind wir noch an einem Schiffswrack vorbeigefahren und es hörte glücklicherweise mit regnen auf. Abends haben wir dann gegrillt und am Lagerfeuer gesessen.
Am zweiten Tag war es sonnig und wir sind ins Landesinnere zum Lake McKenzie gefahren. Unser Fahrzeug hat mehrfach aufgesessen auf den ausgewaschenen Sandpisten durch den Regenwald. Der See fühlte sich mit rund 22°C Wassertemperatur zunächst etwas kühl an, doch letztlich haben dann doch fast alle einen Sprung ins kristallklare Wasser gewagt. Phil aus Trinidad war zwar gleich wieder draußen, er würde die 28°C Winterwassertemperatur daheim bevorzugen, aber allen anderen hats gefallen! Anschließend waren wir noch im Regenwald wandern und haben eine Python (Würgeschlange) auf Beutezug durchs Unterholz beobachtet. Danach gings dann wieder zurück Richtung Brisbane.
Am nächsten Tag haben wir uns dann zum "Lone Pine Koala Sanctuary" aufgemacht. In dem Tierpark leben rund 130 Koalas und zahlreiche andere australische Tiere: Kakadus, Kokaburras, Wombats, Dingos, Schnabeltiere, wilde Truthähne, Krokodile, hunderte Kängurus und Wallabys. Wir haben den ganzen Tag die Tierchen beobachtet. Besonders knuddelig waren die Koala-Muttis mit ihren kleinen auf dem Rücken. Lustig war auch Mr. Wombat, der an der Leine mit seiner Pflegerin einen Walk durch den Park gemacht hat. Koalas, Wombats, Kängurus und Wallabys sind alles Beuteltiere. Ihre unterentwickelten Kinder erblicken nach rund 30 Tagen Schwangerschaft das Licht der Welt und wandern dann gleich in den Beutel der Mutter, wo sie ein halbes Jahr gesäugt und gepflegt werden, bevor sie dann ihre Umwelt erkunden. Die Koalas sind übrigens keine Bären sondern sind mit den Wombats verwandt.
Demnächst gibts noch die letzte Etappe von Brisbane nach Sydney zu lesen und zu sehen!
Hier die Bilder: u.a. von Nadine und ihrem neuen, stinkenden Koala-Freund!
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| Fraser Island & Lone Pine |
Liebe Grüße aus Sydney!
Na+Se!

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