Wir sind auf Reise! Juhu! In den ersten knapp 2 Wochen haben wir noch die untere Hälfte der Nordinsel erkundet. Über Rotorua, Taupo, Whakahoro - ein kleinesDorf im Whanganui Nationalpark (NP), Tongariro NP und Wellington sind wir nun mittlerweile auf der Südinsel im Abel Tasman NP gelandet!
Okay, was haben wir so gesehen!? In Rotorua haben wir kalifornische Redwoods gesehen. Die wurden hier zwar erst vor rund 100 Jahren gepflanzt, wachsen aberauf Grund des guten Klimas doppelt so schnell wie in ihrer Heimat in Nordamerika und so waren die Höchsten schon 110 Meter hoch! Daneben fühlt man sich ganzschön klein... Im Rainbow Springs Animal Park konnten wir mit unserem 24-Stunden-Ticket nachts Kiwis hinter knie-hohen Zäunen sehen. Sehr putzig - einePelzkugel auf 2 Beinen mit einem riesigen Schnabel vorn dran. Beim Laufen hat man immer Angst, dass sie vorn über kippen. Dazu sehen sie ziemlich schlechtund so picken sie die ganze Zeit mit dem Schnabel im Boden und schnuppern nach Maden, Käfern, Würmern und anderen Insekten! Echt sehr eigenartige Tierchen. Sie können nicht fliegen, da sie hier in Neuseeland außer Eulen keine natürlichen Feinde hatten. Nun sind sie wegen Wieseln, Mardern, Ratten, Katzen und Hunden vom Aussterben bedroht. Sie haben in Neuseeland die Funktion von Igeln und kleinen Nagetieren übernommen.
In Rotorua haben wir noch ein altes Maori-Dorf besucht und ein bisschen was über die Kultur der Ureinwohner erfahren. Nach zwei Tagen gings mit unserem Bus-Ticket weiter nach Taupo. Taupo liegt am größten See Neuseelands, der einen alten Vulkankrater füllt. Dieser ist vor 1800 Jahren ausgebrochen und die Aschewolke wurde von den Geschichtsschreibern in China und Rom aufgezeichnet!! Am nächsten morgen gings weiter nach Whakahoro - einem kleinen Nest in "the middle of no-where". Leider hat es morgens ziemlich geregnet und so haben wir am Nachmittag nur einen kleineren Spaziergang gemacht. Auf dem Rückweg hats wieder heftiger angefangen zu regnen und so wurden wir mit dem Jeep aufgesammelt und bekamen noch unseren freien Offroad Jeep Ritt, sehr lustig wenn der Schlamm nach rechts und links wegfliegt und man sich krampfhaft auf der Ladefläche festhält. :-)
Unser nächster Stopp war dann der Tongariro Nationalpark. Die ersten zwei Tage gabs leider gar nichts zu sehen, da es fast die ganze Zeit geregnet. Am dritten Tag konnten wir dann endlich die Berge sehen. Ein großartiger Ausblick! Leider war das Tongariro Crossing (die beste Ein-Tages-Wandertour in NZ) nicht möglich, da es schneite und stürmte... So haben wir einen anderen Walk mit dem Engländer Paul über rund 15km gemacht - mit tollem Ausblick auf die Berge!!
Der letzte Anlaufpunkt auf der Nordinsel war dann die Hauptstadt Wellington! Dort haben wir Olaf wiedergetroffen - sehr cool! Wir haben in 3 Tagen die Stadt erkundet, sind mit dem Cable Car gefahren, haben das Nationalmuseum Te Papa besucht, dort ist der größte jemals gefundene Tiefseekracke konserviert und haben den Ausblick über die Stadt vom Windrad am Rand der Stadt genossen.
Am Montag sind wir dann von dort mit der Fähre nach Süden aufgebrochen. Davon gibts dann demnächst nen kleinen Bericht! ;-)
Viele Grüße!
Eure Reisereporter Nadine und Sebastian
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| Rotorua bis Wellington |

